Anti-Dekubitus-Versorgung


Mit der f.m.p. schlagen vier weitere Hilfsmittelverbände bei der Versorgung der Patienten mit Anti-Dekubitus-Produkten Alarm: Unter den aktuellen Vergütungsstrukturen der Krankenkassen können die Patienten nicht mehr adäquat versorgt werden. Der Trend zu „Billigmatratzen“ gefährde die Patienten und sorge für „teure Wunden“, die das Gesundheitssystem „hinten mehr belasten, als die Kassen vorne sparen“, so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), der EGROH-Verbund, die Fachvereinigung Medizinprodukte (f.m.p.) und der Reha-Service-Ring (RSR).

Die Verbände definierten als Lösungsansatz zur Verbesserung der Patientenversorgung sieben Prozessschritte mit einzelnen Teilschritten, die bei der Versorgung mit Anti-Dekubitus-Produkten beachtet werden müssen.

  Lösungsansatz - Matrix zur Kalkulation



"Patienten sind gefährdet"
- Definition der Prozessschritte als Lösungsansatz

Fünf Hilfsmittelverbände schlagen bei der Versorgung der Patienten mit Anti-Dekubitus-Produkten Alarm: Unter den aktuellen Vergütungsstrukturen der Krankenkassen können die Patienten nicht mehr adäquat versorgt werden. Der Trend zu „Billigmatratzen“ gefährde die Patienten und sorge für „teure Wunden“, die das Gesundheitssystem „hinten mehr belasten, als die Kassen vorne sparen“, so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), der EGROH-Verbund, die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp) und der Reha-Service-Ring (RSR). Die Verbände definierten als Lösungsansatz zur Verbesserung der Patientenversorgung sieben Prozessschritte mit einzelnen Teilschritten, die bei der Versorgung mit Anti-Dekubitus-Produkten beachtet werden müssen. Der Vorschlag kann unter www.bvmed.de/dekubitus abgerufen werden.

Gemeinsame Pressemeldung - "Hilfsmittelverbände schlagen Alarm bei der Anti-Dekubitus-Versorgung



Dekubitusversorgung von Heimbewohnern - Situationsbeschreibung 

Statt drastisch zu sinken, steigen die Zahlen von Heimbewohnern weiter an.
Das weist auf strukturelle Probleme in deutschen Pflegeheimen bei der Prävention hin.

Richtige Weichen stellen


Trotz Expertenstandard und zahlreicher Hilfsmittel steigen die Dekubitus-Fallzahlen.
Warum das so ist und was Einrichtungen dagegen tun können, erläutert Patrick Kolb von der f.m.p. e.V.

Schmerz als Hauptproblem / Maßnahmen müssen angepasst werden - Interview mit Patrick Kolb


 
Studie belegt Patientenrisiken und Versorgungsmängel bei Hilfsmitteln gegen Dekubitus

Nach massiver Kritik an der AOK Hessen nach erfolgter Ausschreibung, hier in der Dekubitusversorgung , hat die AOK Hessen eine Studie zur aktuellen Versorgungsqualität in Auftrag gegeben.
Nach deren Veröffentlichung kommt die f.m.p. zu dem Schluss, dass die IWAK-Studie ein Beleg dafür ist, dass u.a. Dumpingpreise dazu führen, dass schwerstpflegebedürftige Patienten unverantwortlichen Risiken ausgesetzt werden.

Sehen Sie hier die f.m.p. Presseinformation zur IWAK-Studie

Presseinformation zur IWAK-Studie

Im Rahmen des QVH-Qualitätsforum in Berlin belegte Patrick Kolb, Vorstandsmitglied der f.m.p. e.V., mit Beispielen, wo Ausschreibungen zu unzureichenden Versorgungen der Versicherten führen.
Der Bericht über die Veranstaltung und die Ausführungen von Herrn Kolb aus MTD 1/2015 finden Sie hier, ebenfalls seine Vortragscharts.

Bericht aus MTD 1/2015

Vortragscharts


 

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